Kurze Geschichte von Fischlands -Darß – Zingst

Das Landschaftsbild der Ostsee und somit der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst wurde grundsätzlich von der letzten Eiszeit geprägt. Danach haben vor allem die Ostseeströmungen dazu beigetragen, dass sich die Inseln einander genähert haben. Zu den Natureinflüsse, die auch heute weiterhin wirken und zu ständigen Veränderungen führen kam aber auch der menschliche Eingriff hinzu. So wurden zwischen dem 14. Jahrhundert und dem 19. Jahrhundert die Flutrinnen geschlossen und die ehemalige Kette unabhängiger Insel (Fischland, Darß und Zingst) wurde zu einer Halbinsel – also mit dem Festland verbunden. Die Halbinsel gehört heute zum Nationalpark Vorpommersche Bodenlandschaft und wird als ein wahres Juwel Deutschlands behandelt. Die abwechslungsreiche Landschaften zieht massenweise Touristen an. Die Insel zwischen Rostock und Stralsund verfügt über endlose Sandstrände und urwüchsige Darwälder. Das geschützte Gebiet ist auch Heimat von fast 40.000 Kranichen. Ab dem Ende des 19. Jahrhundert gilt die Halbinsel als anerkannte Künstlerkolonie. Viele einheimische und ausländische Künstler finden in der einzigartigen Natur der Insel ihre Inspiration.

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